571      SAARTEXT    Mi.19.06. 15:44:02
                          THEATERKRITIK 
                       Oliver Sandmeyer 
                                        
 Aida                                   
                                        
 Aida, die äthiopische Königstochter,   
 ist Kriegsgefangene der Ägypter. Heer- 
 führer Radames ist der Tochter des Pha-
 raos versprochen. Die unmögliche Liebe 
 zu Aida macht ihn zum Hochverräter.    
                                        
 Schmitts Inszenierung lässt kaum Wün-  
 sche offen. Vor einer bedrückenden Ku- 
 lisse wetteifern die Singenden, Opern- 
 chor und Neuberts Orchester miteinan-  
 der. Gewinner sind die Zuschauer.      
                                        
 Verdis "Aida" ist das Opernhighlight   
 der Saison. Musikalisch über alle Zwei-
 fel erhaben, finden die weltweiten Ver-
 teilungskriege einen Spiegel. Das wahre
 Drama ist jedoch die unerfüllte Liebe. 
               Staatstheater         >>